BIN-Checker

Gib die ersten 6 bis 8 Ziffern einer Karte ein und sieh Kartennetzwerk, Kartentyp, ausgebende Bank und Land. Die Datenbank umfasst 343,063 BINs von 11,849 Herausgebern in 199 Ländern.

Es werden nur die ersten Ziffern benötigt. Gib nie die vollständige Kartennummer ein.

Beispiel ausprobieren:

Was eine BIN verrät

Eine BIN (Bank Identification Number), auch IIN genannt, sind die ersten 6 bis 8 Ziffern einer Zahlungskartennummer. Die Kartennetzwerke vergeben jeden Bereich an einen Herausgeber. Die Ziffern zeigen also, woher eine Karte stammt, nicht aber, wem sie gehört.

Netzwerk
Visa, Mastercard, American Express, UnionPay und weitere.
Kartentyp
Debit-, Kredit-, Prepaid- oder Charge-Karte.
Ausgebende Bank
Die Bank oder das Institut, das die Karte ausgegeben hat.
Land
Das Land, in dem der Herausgeber sitzt.

So ist eine Kartennummer aufgebaut

Eine typische Kartennummer hat 16 Ziffern, und jeder Teil hat eine eigene Aufgabe.

Branchenziffer
Die erste Ziffer steht für die Branche. 4 und 5 sind für Banken vorgesehen, deshalb beginnen so viele Karten damit.
BIN
Die ersten 6 bis 8 Ziffern bestimmen Netzwerk und Herausgeber.
Kontonummer
Die Ziffern in der Mitte gehören zu einem einzelnen Karteninhaberkonto.
Prüfziffer
Die letzte Ziffer wird mit dem Luhn-Algorithmus berechnet und deckt Tippfehler auf.

Eine BIN gilt für alle Karten desselben Bereichs, oft für Millionen. Sie bezeichnet ein Institut, keine Person, und kann deshalb gefahrlos abgefragt werden. Für eine vollständige Kartennummer gilt das nicht.

Anfangsziffern nach Kartennetzwerk

Jedes Netzwerk hat nach ISO/IEC 7812 eigene Anfangsziffern. Schon die ersten Ziffern zeigen also das Netzwerk.

NetzwerkBeginnt mitZiffern
Visa413, 16, 19
Mastercard51–55, 2221–272016
American Express34, 3715
Discover6011, 644–649, 6516–19
JCB3528–358916–19
Diners Club300–305, 36, 38–3914–19
UnionPay6216–19
Maestro50, 56–6912–19

Die Anfangsziffern zeigen nur das Netzwerk. Bank, Kartentyp und Land ergeben sich aus dem Bereich des Herausgebers, und genau den ermittelt die Abfrage.

Fragen zur BIN-Abfrage

Ist es sicher, die BIN meiner Karte einzugeben?

Ja. Mit den ersten 6 bis 8 Ziffern kann niemand bezahlen oder dein Konto ermitteln. Gib den Rest der Nummer nicht ein.

Wie viele Ziffern brauche ich?

Für die meisten Karten reichen sechs Ziffern. Manche Herausgeber nutzen 8-stellige BINs, dann liefern 8 Ziffern ein genaueres Ergebnis.

Warum fehlt manchmal die Bank?

Die Datenbank beruht auf offenen Daten. Bei manchen Bereichen sind Netzwerk und Typ erfasst, der Name des Herausgebers aber nicht.

Wie genau ist das Ergebnis?

Die Daten stammen aus offenen Quellen und können unvollständig oder veraltet sein. Nutze sie als Orientierung, nicht als Nachweis für Kartendetails.

Ist das Tool kostenlos?

Ja. Ein Konto oder eine Anmeldung ist nicht nötig.

Datenquellen: binlist-data von Ian Nuttall (CC BY 4.0) und Nutzerbeiträge von binlist.net, Timothy Stranex und Mitwirkende (Apache-2.0). Die Daten können unvollständig oder veraltet sein.